Füllanwendungen werden verwendet, um statische Falten zu glätten, Gewebeverluste zu korrigieren, bestimmte anatomische Bereiche neu zu formen und die Haut ohne Operation zu straffen und zu verjüngen.
In unserer täglichen Praxis:
Im Gesicht:
• Dauerhafte und tiefere Falten oder Rillen, die ohne Mimikbewegungen um die
Augen, die Stirn und die Augenbrauenmitte entstehen,
• Nasolabiale Falten und Rillen an der Nase,
• Linien und Rillen um den Mund herum, auch als "Raucherfalten" bezeichnet,
werden durch Füllung beseitigt.
Durch Anwendung an bestimmten anatomischen Bereichen im Gesicht:
• Vergrößerung der Lippen,
• Anhebung der Augenbrauen,
• Ausformung des Wangenknochens,
• Erzielung eines ovaleren Gesichts,
• Anhebung der Mundwinkel,
• Neubildung der Kinnspitze und der seitlichen Linien des Kieferknochens,
• Veränderung der Nasenform ohne Operation,
• Ausgleich von Asymmetrien im Gesicht und Schaffung von Proportionen im
Gesicht.
Durch die Korrektur von Fettpolstern, die mit dem Alter im Gesicht auftreten, wie
z.B. das Füllen von Augenringen, kann eine Absenkung des Gesichts und das
Auffüllen von Falten und Narben in der Haut erreicht werden, um die Haut glatter
zu machen und ohne Operation zu straffen.
Während des Eingriffs wird das Füllmaterial durch Injektion unter die Haut
gegeben.
WAS SIND FÜLLSTOFFE?
Heutzutage werden sicher verwendete Füllstoffe aus Hyaluronsäure hergestellt,
die im Labor entwickelt werden. Diese Substanz ist der Baustein des Kollagens,
das den Raum zwischen den Zellen unseres Körpers füllt.
DAUER DER GESICHTSFÜLLER
Um die Verweildauer des Füllmaterials im Gewebe zu verlängern, wird es je nach Verwendungszweck verschiedenen chemischen Prozessen unterzogen. Die Zugabe von Calciumapatitkristallen zur Hyaluronsäure hat zu längeren Verweildauern geführt. Füllmaterialien, die nur aus Hyaluronsäure bestehen, können 6-18 Monate, Füllmaterialien, die Calciumhydroxylapatitkristalle enthalten, können 12-18 Monate im Gewebe verbleiben. Permanente Gesichtsfüllstoffe enthalten Silikon. Bei Füllstoffen mit längerer Dauer besteht ein höheres Risiko für Komplikationen.
WAS SOLLTE VOR DEM GESICHTSFÜLLER BEACHTET WERDEN?
Blutverdünnende Medikamente sollten abgesetzt werden. Auch blutverdünnende Wirkungen bekannter pflanzlicher Tees sollten vermieden werden.
WER SOLLTE KEINEN GESICHTSFÜLLER ERHALTEN?
Personen mit übermäßiger Narbenbildung, auch bekannt als Keloid, Personen mit Autoimmunerkrankungen, Krebs- und Diabetespatienten sollten keinen Gesichtsfüller erhalten.